Idiotie der Bürokratie …

06. März 2010
Als Kunde ist man sich ja schon vieles gewöhnt aber was die Conrad Electronic AG letzthin bei einer meiner Bestellungen bot fand ich nun doch schon etwas befremdlich.
Das ganze fing eigentlich damit an, dass ich an meinem Motorrad diverse elektronischen Zusatzgeräte anschliessen wollte. Natürlich werden bei diesen Geräten auch meistens immer solche Leitungsanzapfdinger mit geliefert bei welchen man ganz einfach von einer bestehenden Leitung den Strom abzapfen kann. Vorteil dabei ist, man erspart sich den langen Weg bis zur Batterie oder man kann den Verbraucher auf Zündung legen. Dabei entstehen aber auch einige Nachteile und ein gravierender dabei ist, dass die Isolation der bestehenden Leitung verletzt wird und sich da unter Umständen versetzt mit Feuchtigkeit sehr schnell Fehlerquellen in der Bordelektrik einschleichen können. Da zu dem mein Motorrad eher ein Vibrator ist als ein Stressless Sessel entschloss ich mich die beiden Verbraucher direkt an die Batterie zu hängen.
Der Einbau ging eigentlich ganz leicht, nur die Verkleidung, der Tank und die Luftbox mussten runter und schon waren die Kabel halbwegs schlau verlegt. Danach noch die Abdeckung des Batteriekastens ein wenig mit dem Dremel bearbeiten um die ganzen Kabel irgendwie versorgen zu können und fertig.
Das Anschliessen sollte eigentlich des kleinste Problem sein dachte ich mir und fuhr zum Coop Bau und Hobby um mir ein paar Lochösen zu kaufen. Toll, da hab es welche für M4 und M5 Gewinde und dann war da auch schon Schluss irgendwie. Da die M5 Öse kaum Material hat kam auch ausbohren irgendwie nicht in Frage und ich verlies den Laden wieder. Die Suche in 3 anderen Geschäften brachte mich leider auch nicht an mein Ziel, im Media Markt gab es M6 Lochösen allerdings für Kabeldurchmesser von mehr als 4mm² und somit fast 4mal so dick wie diejenigen am Bike und war zudem auch noch fast 8mal zu gross.
Somit blieb für mich nur den Weg ins Internet und Conrad ist bei Elektronik nunmal der erste Gedanke im Kopf. Innerhalb weniger Minuten waren auch die gesuchten Ösen gefunden und im Warenkorb. Nach dem einloggen im Kundenkonto ging es auch schon zur Kasse und da fängt die Frechheit ja schon mal an. Zu den 1.20sFr welche die 4 Ösen kosten kommt eine Transportpauschale von 8.95sFr dazu. Danach folgt eine Verpackungspauschale von 3.95sFr und zusätzlich noch ein Kleinmengenzuschlag von 5sFr. Alles in allem ein stolzer Preis von 19.10sFr für 4 kleine Lochösen mit einem Wert von etwas mehr als einem Franken.
Da denkt sich doch mancher wieso er des Zeug nicht einfach im nächsten Conrad Shop gekauft hat, dies kann ich aber auch gleich beantworten. Ich wollte vor nicht zu langer Zeit etwa 10 SMD-Dioden kaufen welche ich auf der Internetseite von Conrad fand. Da ich damals ebenfalls all die Zuschläge zahlen sollte dachte ich mir, ach Daniel sei klug und fahr nach der Arbeit schnell bei Conrad vorbei liegt ja auf dem Weg. Am nächsten Tag stand ich da im Laden und wollte die Dinger haben, klar fand ich die nirgends in der Auslage und wandte mich an das Personal. Ich solle des doch einfach beim Kundendienst unten angeben dann könnten sie das bestellen. Unten angekommen ging das Theater los, die Dame musste neu sein oder war einfach nur dumm. So genau konnte ich dies nicht feststellen aber auf jedenfall meinte sie zuerst dass es den Artikel nicht gäbe. Als ich ihr dann nach weiteren 5min erklären verständlich gemacht habe dass ich den Artikel nicht im Katalog sondern auf der Webseite gefunden habe kamen die nächsten Fragen bei der Dame auf. Nach gefühlten weiteren 3 Stunden machte sie ein Telefon mit der Zentrale um mir nachher mit zu teilen, dass ich den Artikel nicht bekommen würde. Dies sei ein “Internet-Artikel” und den könne sie leider nicht bestellen. Die nachfolgenden Sätze welche ich ihr an den Kopf warf würden hier wohl nur als Sterne angezeigt werden und darum lasse ich diese gleich weg. Zumindest verliess ich ziemlich genervt den Laden und war da seither auch nicht mehr und darum habe ich diesmal den Wucherpreis akzeptiert und schickte die Bestellung ab.
2 Tage später, zugegeben schnell ist die Lieferung, fand ich auch schon ein Paket im Briefkasten. Ja Ihr lest richtig, ein Paket für 4 kleine M6 Lochösen. Aber dass ihr Euch ein Bild davon machen könnt habe ich des natürlich auch Fotografiert und das Bild folgt jetzt gleich als Tatfoto #1.
Paket Lieferung von Conrad

Paket Lieferung von Conrad

Zum Vergleich orientiert Euch doch einfach an der Tastatur im Hintergrund und Ihr könnt Euch sicher verstehen wie dumm ich geschaut haben muss. Naja man soll ja nicht schlecht über irgendwelche Unternehmen denken und ich dachte mir dass vielleicht noch irgendwelche Werbegeschenke darin sein würden. Das Gewicht sprach zwar dagegen aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Ich öffnete also das Paket und ja, was soll ich sagen?

Die geöffnete Paket Lieferung von Conrad

Die geöffnete Paket Lieferung von Conrad

So wirklich viel war da ja irgendwie nicht drin fand ich und setzte mich erst ein mal hin um diesen Schock zu verdauen. Immerhin war die Rechnung nicht verknittert oder krumm gefaltet in einem Couvert versteckt wie sonst immer bei solchen Bestellungen.  Allerdings dauerte es bei der Grösse auch ein wenig die 4 kleinen Lochösen zu finden.

Die Ware welche ich bei Conrad bestellt habe

Die Ware welche ich bei Conrad bestellt habe

Dass gewisse Ressourcen einfach so verschwendet werden ist ja mal noch das eine, aber dass der Kunde über 17sFr nur für die Unfähigkeit eines Unternehmens bezahlen muss finde ich doch unter aller Sau. Warum kommt Conrad nicht einfach auf die Idee in Ihren Filialen eine Abholtheke zu installieren dass man auch Internet Bestellungen auf Abholbasis tätigen kann wie des bei Digitec der Fall ist. Warum ändert man seine Auslieferungsprozesse nicht so, dass Kleinstwaren auch einfach via Brief oder Luftpolstertasche versendet werden? Es kann doch nicht sein, dass Ware mit einem Volumen von nicht einmal 1-2cm³ als Paket mit dem hundertfachen des eigenen Volumen versandt werden wenn es ein Brief locker tun würde? In welcher Zeit leben wir den eigentlich? In der Steinzeit? Nein! Dort hättest du eines über den Schädel bekommen mit einem Holzprügel für deine Dummheit. Aber im 21. Jahrhundert, dem Zeitalter des Fortschrittes und den unbegrenzten Möglichkeiten ist dies noch immer Möglich.
Aber was will man tun?

Mfg

SumoSulsi

2 Jahre …

02. Januar 2010

… wir haben es geschafft und sind doch tatsächlich bis ins Jahr 2010 vorgestossen.

Doch was wird anders in diesem Jahr? Oder bleibt alles gleich wie bisher? So wirklich weiss des wohl niemand aber was klar ist, wir haben nur noch 2 Jahre auf diesem Planeten und danach kommt etwas neues (siehe auch den “Maya - Kalender”).
Doch was macht ein SumoSulsi im neuen Jahr? Naja ich hab mir vieles vorgenommen und ich bin gespannt wie viel davon ich durchsetzen und halten kann. Als erstes steht mehr Sport auf dem Programm um meinen Knieproblemen entgegen zu wirken. Deshalb gehe ich auch gleich ins Hallenbad ein paar Bahnen ziehen. Desweiteren steht, wenn möglich, eine berufliche Veränderung auf dem ToDo-Plan. Der erste Schritt habe ich bereits erfolgreich gemeistert und auch der zweite Schritt ist bereits in Planung und soll so bald wie möglich umgesetzt werden. Dies bedeutet für mich aber auch viel Arbeit, lernen und studieren. Ist dies aber nicht eine schöne Herausforderung welche einen gewissen Anreiz schafft?

Mfg

SumoSulsi

Fliegen, ein Mysterium

13. Dezember 2009

Ziemlich spontan entschloss ich mich vor wenigen Wochen dass ich an die ESL Pro Series 15 Finals in Köln gehen könnte. Erst dacht ich mir, fährst mit dem Auto gemütlich über die Autobahn. Da ich aber 2 Wochen vorher schon mal nach Deutschland fahren wollte und kurz vor der Grenze jedoch wegen Knieschmerzen in meinen frisch operierten Knien abbrach, entschied ich mich jedoch fürs Flugzeug. Germanwings war schlussendlich meine Wahl, der günstigste Tarif und auch Flugzeuge welche noch in Ordnung sind (Airbus A319).
Gestern am frühen Morgen war es so weit, ich machte mich auf den Weg zum Flughafen. Um mich nicht noch mehr in Unkosten zu stürzen, entschloss ich, dass ich mein Auto auf dem Firmenparkplatz abstellen werde und zu Fuss zum Flughafen hoch gehe. Gedacht getan, da ich auf dem Flughafen arbeite war für mich eigentlich klar was ich mitnehmen durfte und was nicht und so hatte ich auch meinen kleinen Rucksack gepackt. Die erste Sicherheitskontrolle beim Eingang zum Firmengelände war kein Problem und ich ging quer durchs Gelände und auf der andere Seite wieder durch die Schleusen nach draussen. Nach einem kleinen Fussmarsch, bei wilden Schneegestöbern, erreichte ich knapp 50 Minuten vor Abflug das Terminal. Nach dem unproblematischen einchecken und der Kontrolle des Boardingpass ging es danach zur Sicherheitskontrolle für die Passagiere.
Wie gewohnt packte ich den Laptop aus und legte in separat in eine Kiste, den Rucksack in eine andere und die Jacke mit allem anderen Plunder in eine dritte. Da ich nicht wusste wie streng sie hier vorne kontrollieren zog ich sogar meinen Gürtel aus welchen ich sonst auf Arbeit immer anbehalte. Die Kontrolle war auch erfolgreich, zumindest für mich denn es wurde nichts beanstandet und ich konnte meinen Flug antreten.

Nach einem interessanten Wochenende an den ESL Pro Series 15 Finals ging es heute an den Rückflug. Mit 2 T-Shirt und einem Kaputzenshirt mehr im Gepäck benutzte ich das Check-In an einem Automaten. Die Kontrolle des Boardingpass war auch hier kein Problem und bald war ich an der Sicherheitskontrolle. Da es mich wunder nahm wie hier gearbeitet wurde, beobachtete ich das geschehen einmal aus sicherer Entfernung. Ich glaube die arbeiten jedoch nicht nach Kai-Zen, zumindest sind die Abläufe alles andere als effizient. Irgendwann entschloss ich mich es zu versuchen und stellte mich in der Schlange an. Einige Minuten, ich sagte ja es sei nicht effizient, war ich an der Reihe. Wie gewohnt packte ich meinen Laptop in eine separate Kiste. Den Rucksack lies die Dame ohne Kiste durch das Röntgengerät, jedoch durfte ich meine Jacke mit den restlichen Utensilien wieder in eine Kiste legen den Gürtel jedoch lies ich extra an. Und so kam es auch, dass es nach dem passieren des Metalldedektors piepste und ein älterer Herr kam mit dem Handgerät zu mir. Die Durchsuchung verblüffte mich nun jedoch, piepste es doch über der Gürtelschnalle welche ich anschliessend öffnen musste. Mit einem kurzen „Blick“ entschied er wohl dass es diese war welche piepste und setzte seine Kontrolle fort. Beim kontrollieren der Fusssohlen der Schuhe war mir klar, dass es wieder piepsen würde weil die mit einem Metallding verstärkt sind und so war es auch. Jedoch war dies dem Herrn scheinbar egal denn er lies mich passieren, jedoch hatte die Dame en meinem Rucksack etwas auszusetzen. Die Frage ob sich darin ein Deo befinde beantwortete ich wahrheitsgemäss mit: „Ja, das selbe Deo wie auch schon beim Hinflug“. Die Dame lies sich davon aber nicht abschrecken und ich musste es auspacken und vorweisen. Ihr entsetzter Blick liess mich schlimmes erahnen und sie erklärte mir dann auch, dass ich des unmöglich mitnehmen könne da es viel zu gross sei. Ich erwiederte nur, dass es beim Hinflug kein Problem war und sie es gerne wegschmeissen könne. Sie zeigte darauf hin nur mit der Hand auf eine Tonne am Ende der Kontrolle und meinte dass ich es da rein schmeissen soll. Ich nickte und packte mein Zeug zusammen, ging Richtung Tonne, tat so als würde ich es wegschmeissen und packte es darauf hin in meine Jacke da sich scheinbar niemand dafür verantwortlich fühlte eine Nachkontrolle durch zu führen.

Eigentlich sollten doch alle Flughäfen nach den europäischen Normen arbeiten, wieso werden diese aber in jedem Land ja sogar an jedem Flughafen innerhalb eines Landes immer wieder anders ausgelegt? Und dann erwarten die Angestellten immer, dass man jede Regelung auswendig kennt und dies auch von Personen welche vielleicht das erste Mal fliegen oder über 60 Jahre alt sind.

Da es sich aber nie wirklich lohnt zu diskutieren, einfach machen was die Herrschaften sagen sei es auch noch so bescheuert. Ich für meinen Teil bin wieder froh in der Schweiz zu sein und geniesse noch den Abend gemütlich vor dem TV.

Mfg

SumoSulsi

Jetzt …

07. Dezember 2009

… ist es dunkel draussen und nur die Beleuchtung des Bahnhofes scheint durch den dichten Nebel. Eine stille macht sich breit, jedes Geräusch wird von der dichten, grauen Masse verschluckt.
Ich habe es mir draussen auf dem Sitzplatz bequem gemacht und geniesse die Ruhe, die beruhigende Stille und die frische Luft…

Mfg

SumoSulsi

Erster Schritt:

01. Dezember 2009

Heute 8:30 in Zürich City in der nähe zum Bahnhof war es so weit. SumoSulsi hatte Aufnahmeprüfung für die höhere Fachschule welche er anstrebt, zumindest die erste Prüfung von vielen welche noch folgen werden.
Nach der Einleitung ging es auch schon los, Beobachtunsgabe hies der erste Teil und umfasste ca. 50-60 Aufgaben. Jeweils 3 Bilder waren neben einander und eines war anders als die anderen beiden.Das ganze war bissl happig, zumindest nur 2-3 Minuten Zeit dafür zur Verfügung stand. Naja immerhin  sagte die Dame, dass man damit gar nicht fertig werden kann. Ich kam bis in Zeile 4 in der zweiten Spalte, naja ich hoffe des reicht.
Der zweite Teil bestand aus Textverständniss, es stand eine Aussage da welche nicht ganz beendet war. Zum beenden standen danach 5 Wörter darunter, aber irgendwie hat nie so wirklich eines gepasst -.-
Der dritte Teil war aber wieder ziemlich einfach, Rechnen war angesagt und bis auf eine Aufgabe hab ich allegelöst.
Der vierte und fünfte Teil war dazu da, die Merkfähigkeit zu überprüfen. Erst waren es 5 Benutzergruppen mit Begriffen dahinter welche man sich in einer Minute merken musste. Darauf hin hatte man 2 Minuten Zeit Fragen zu beantworten, zB. In welche Kategorie gehört das Wort welches mit M anfängt. Beim fünften Teil ging es um Bilderpaare welche man sich in einer Minute merken sollte.
Und zum Schluss waren noch 84 Fragen welche man beantworten musste, für ein Persönlichkeitsprofil welches dann im Gespräch zur Sprache kommen würde.

Naja, jetzt heisst es warten und in ca. 2 Wochen soll der Bescheid vorliegen: Kleines Couvert = pfui, grosser Couvert = hui

mfg

SumoSulsi

Soviel neues und doch keine Zeit …

04. Oktober 2009

Jaja, als ein SumoSulsi hat man es absolut nicht einfach auf dieser Erde. Aus ja wohl bekannten Gründen kann man nicht einfach so zu jedem beliebigen Arzt gehen. Bevor man diesen Schritt wagt, muss man den Arzt, seine Mitarbeiter und das ganze Umfeld bis zu den Ur-Ur-Grosseltern und Enkel der Enkel durchleuchten und dies sogar  auf Väterlicher und auch Mütterlicher Ebene.
Nach knapp 12 Jahren Schmerzen hat es scheinbar nun geklappt und ich habe einen Arzt gefunden (zumindest wurde ich noch nicht angegriffen). Zwischen dem ersten Untersuch bis zur Operation vergingen dann auch nur wenige Wochen und am 16. September war es dann soweit. Der kleine, brave und total unschuldige kleine SumoSulsi ging in die grosse, angsteinflössende und böse Klinik.
Nüchtern musste er sein, ab 8 Uhr morgens durfte er nichts mehr Essen und ab 8:30 hielt er sich sogar daran. Um 13 Uhr musste er dann in er Klinik sein, später um 15:20 war die Operation geplant doch es kam alles anders. Kaum in der Klinik angelangt wurde ich schon von der Hostesse geschnappt und auf mein Zimmer gebracht. Dort fing sie an mir die wesentlichsten Dinge zu erklären und plötzlich war auch schon das Pflegepersonal im Zimmer. Die Operation sei vorverlegt worden und wir müssen einwenig vorwärts machen hiess es nur. Bevor ich überhaupt was auspacken konnte war ich schon im Kittel und lag in meinem Bett.

SumoSulsi, Sekunden nach der Ankunft bereits im Bett

SumoSulsi, Sekunden nach der Ankunft bereits im Bett

Kurz darauf kam ein Pfleger und brachte mir die ersten tollen Drogen, danach rasierte er mir mein Knie und erklärte mir die nächsten Schritte.
Der Weg runter von meinem Zimmer im ersten Stock zum Operationssaal im ersten Untergeschoss war sehr, naja wie soll ich sagen, interessant. Die verabreichten Drogen zeigten bereits ihre Wirkung und es fühlte sich einwenig so an wie in meinem Raumschiff. Ein leichter Schwebezustand und eine einwenig verzerrte Wahrnehmung, sehr interessante Sache und auch sehr zu empfehlen. Unten angekommen ging dann alles sehr schnell ansich, erst musste ich mich aufsetzen und mich vorne über beugen. Danach wurd ich in den Rücken gestochen, meine Brille wollten sie mir auch noch klauen. Dies konnte ich jedoch gerade noch verhindern und schon lag ich, mit warmen Tüchern bedeckt auf dem Operationstisch. Viele komische Leute begrüssten mich und nannten mir ihre Namen, was soll das? Die waren ja vermummt und daher werd ich sie eh nicht mehr wieder erkennen, aua, ich wurde ja schon wieder gestochen diesmal jedoch in meine Hand.
Irgendwas machten die da unten schon, meine Beine und Po kribbelten ganz schön und es fühlte sich an als machten sie einen Knoten in meine Beine (sah zumindest so aus). Ein paar Minuten später, mir wurde inzwischen auch ein Bildschirm vor die Nase gestellt, war es dann auch schon so weit. “So, da sind wir schon mitten in ihrem Knie Herr Sulser” sagte der Arzt und erklärte mir weiter was er tat und was er sieht. Gespannt verfolgte ich die ganze Operation auf dem Bildschirm und muss sagen, so ein Knie sieht doch interesant aus von innen. 20 Minuten später (vielleicht auch einwenig mehr) war dann auch schon alles vorbei, ich wurde rausgefahren und einwenig halbherzig zurückgebettet. Zumindest hing mein Po noch halb zum Bett raus und mein Versuch da selbstständig in die Mitte zu rutschen scheiterte kläglich. Mir wurde dann auch zugleich geholfen und die darauf folgende Fahrt führte mich in den Aufwachraum.
Der Aufwachraum, als Teilnarkotisierter Patient ist dies die Hölle auf Erden. Totenstille (bis auf das Röcheln der andern Patienten), schneeweisse Wände und absolut nichts unterhaltsames. Die Sekunden werden zu Minuten, die Minuten zu Stunden und wenn nicht die Frau gegenüber ab und an vergessen hätte zu Atmen (was mich doch einwenig unterhielt) wär ich wohl zugrunde gegangen.
Später wurd ich dann in mein Zimmer überstellt, und das kribbeln in Beinen und Po fing wieder an und langsam erwachten die Lebensgeister wieder in meinen Beinen. Jede Bewegung löste eine Flut von kribbelnder Ameisen aus welche über die Beine rannten, echt geiles Gefühl muss ich hier mal anmerken.
Im Operationssaal hatten sie mir sogar noch die Haare an meiner Hand weg rasiert, dies wurde mir zwar gesagt aber ich erinnerte mich erst wieder in meinem Zimmer als ich es sah.

Was steckt da in meiner Hand?

Was steckt da in meiner Hand?

Und natürlich konnte ich auch nicht wiederstehen nach meinem Knie zu schauen, jedoch ausser dass mein Bein beinahe komplett orange war und mein Knie eingebunden sah man leider nicht sehr viel.

SumoSulsi sein Knie nach der Operation

SumoSulsi sein Knie nach der Operation

Später im verlauf des Tages kam ab und an eine Schwester vorbei und fragte mich wie es mir ginge, ob ich auf die Toilette müsse etc. War mal ganz nett einwenig umsorgt zu werden und bald schon kam das Nachtessen, die Frage ob ich am Bettrand, am Tisch oder normal liegend im Bett zu mir nehmen wolle konnt ich irgendwie gar nicht so richtig beantworten. Aufstehn durfte ich nicht ohne Hilfe und im Bett essen fand ich dann irgendwie doof und so entschloss ich mich für den Bettrand. Die Suppe war eklig, des muss man ganz klar sagen und der Rest, naja der Salat war ok und die Spaghetti irgendwie ganz lecker.

Essen im Krankenhaus kann auch lecker sein

Essen im Krankenhaus kann auch lecker sein

Die weitere Zeit in der Klinik waren sehr öde, eigentlich sollt ich am nächsten Tag bereits morgens entlassen werden. Leider zog sich das ganze massiv in die Länge und erst gegen 2 Uhr Nachmittags durfte ich dann endlich gehen. Die Zeit dahin war so übel, eigentlich hatte man sich schon darauf eingestellt gehabt um 11 Uhr zuhause zu sein und dann eine Verzögerung nach der anderen.
2 Wochen später nun, morgen muss ich das erste mal wieder Arbeiten. Das Knie ist beinahe ok, ab und zu Schmerzen doch die meiste Zeit ist es Schmerzfrei und das Wichtigste, es fühlt sich besser an als vorher und trotz der Operation besser als das “gesunde” Knie (welches ja auch noch unter das Messer kommt).
Mein Fazit: 8000sFr kostete der Spass (ohne Arbeitsausfall) und sieht bisher besser aus als vor der Operation, kann man die 3 Ärzte welche mich vorher behandelt haben mit ihren Fehldiagnosen (obwohl ich immer sagte dass etwas kaputt sei) nicht verklagen?
Ich hoffe die Schmerzen gehen noch zu 100% weg und dass ich danach einmal wieder ein komplett “normales” Leben führen kann, vielleicht sogar wieder mit Sport? Naa übertreiben müssen wir es ja nicht gleich.

Mfg

SumoSulsi

SumoSulsi’s erstes CouchSurfing Erlebnis

09. August 2009

Ich habe mich ja vor einiger Zeit bei CouchSurfing angemeldet, welches eine weltweite Plattform bildet zwischen Reisenden und solchen welche Reisenden einen Unterschlupf bieten.
Nach einigen Monaten des Rumtümpelns bekam ich am 1. August meine erste Anfrage für eine Übernachtung auf meiner Couch. Nachdem ich das Profil des Antragstellers besucht hatte, wusste ich dass es sich um einen 49 jährigen Amerikaner handelt, welcher gerne Motorrad fährt und Lehrer war.  Durch die 2-3 Fotos welche er im Profil hab entschied ich im zumindest mal retour zu schreiben. Kaum gedacht hab ich ihm schon geschrieben wann er wohl ankommen würde, was er wohl machen wolle und wie lange er wohl bleiben würde und dass ich ggf. mit ihm eine Motorradtour in die Berge machen würde. Wenige Minuten später hatte ich auch schon die Antwort auf meine Fragen und entschloss mich ihm das “OK” zu geben das er kommen kann.
7. August, am späten Nachmittag wollte er hier sein. Es ist jetzt schon beinahe 7 Uhr und ich hab noch nichts eingekauft und plötzlich klingelt das Handy. Eine deutsche Nummer wird angezeigt, dies muss er sein, er kommt ja von einem Freund aus Deutschland. Er sei noch unterwegs und werde so ca. in einer Stunde bei mir sein, meinte er. Obwohl ich ihm sagte dass ich zu Hause wäre falls er sich verfahren würde, musste ich trotzdem noch schnell was einkaufen gehen. Als ich wieder zu Hause war, klingelte auch schon wieder mein Handy: “Hey Daniel, here’s Chris … i’m got lost in Elsau, where is the Street?”. Ich musste erst einmal lachen und fragte ihn wo er den sei und dass ich ihn abholen würde. Schon sass ich im Auto und fuhr zu unserer Kirche im Dorf, da sollte er warten und tatsächlich, war nicht zu übersehen mit der vollbepackten Maschine.
Ich hielt schnell an, stieg aus meinem Auto und begrüsste ihn. Er erklärte mir wie er gefahren ist und dass er irgendwo den Faden verloren hatte.  Er war mir zumindest auf jeden Fall sympathisch und so ging es auch schon in Richtung meiner Wohnung wo er seine Maschine neben die meine stellte. Gab ein lustiges Bild, ich hoffe dass ich es dann auch mal noch bekomme, seine total zusammengeflickt und meine fast wie aus dem Katalog.
Den Abend lang sassen wir draussen auf meinem kleinen Sitzplatz, haben was Leckeres vom Grill gegessen und über Gott und die Welt geplaudert. War auf einer Seite sehr interessant zu hören wie er die Schweiz sieht, was er für Vorstellungen über die Schweiz hat und auch die Vergleiche zu Amerika welche er zog. Und so wurde es auch schon bald Zeit für das Bett, wir wollten ja früh aufstehen und in Richtung der Berge aufbrechen.
8. August um 6 Uhr früh, mein Wecker klingelt mich aus dem Bett und ich mag gar nicht wirklich aufstehen. Im Wohnzimmer schläft ganz friedlich Chris vor sich hin und ich geh mich erst mal ein wenig frisch machen im Bad. Chris war auch schon bald munter und besorgte sich zuerst am Bahnhofcafe einen Kaffe zum mitnehmen, ass dann noch was Kleines zum Frühstück bei mir und packte auch schon seine sieben Sachen zusammen.
Um 7:50, fast 50 Minuten später als geplant ging es los mit unserer Tour und zwei Africa Twins zogen ihre Spur gegen Süden. Chris fuhr ziemlich vorsichtig, ist ja auch nicht sein Motorrad, und ich dachte schon dies könnte ein langer Tag werden. Auch als wir wirklich in den Bergen waren vermisste ich seine 300′000 Meilen Motorraderfahrung und doch war es ganz ok, zumindest wenn ich welche überholt habe kam er meistens direkt hinten nach. Nach dem ersten Pass entschloss ich, dass er die Führung übernehmen soll und siehe da, plötzlich gab er Gas.
Es war eigentlich beschlossene Sache, dass wir unsere Wege in Wassen trennen würden. Ich würde nach Hause fahren und er weiter über den Oberalppass nach St.Moritz wo er die nächsten paar Tage bei Freunden leben würde. Irgendwann unterwegs entschloss ich aber für mich, da es solchen Spass machte, dass ich mit ihm bis nach Chur weiterfahren würde. Bei jedem halt sah ich die Faszination in seinen Augen und als ich ihm sagte dass ich ihn noch weiter begleiten würde, war er beinahe ausser sich vor Freude.
Die Trennung war dann ganz schnell über die Bühne gebracht, er bedankte sich für die tolle Fahrt und für meine Übernachtungsmöglichkeit wie auch für die Tour und ich bedankte mich für die tolle Ausfahrt mit ihm und zugleich trennten sich unsere Wege. 150km später war ich wieder zuhause, erschöpft und mit Schmerzen und doch einem Lächeln auf dem Mund.

Nach diesem ersten Erlebnis mit CouchSurfing bin ich positiv überrascht und werde bestimmt auch weiterhin meine Gastfreundschaft anbieten nach meinen Möglichkeiten. Und vielleicht brauche ich ja mal eine Couch zum übernachten irgendwo in der weiten Welt.

Mfg

SumoSulsi

SumoSulsi vs. Bluewin

03. August 2009

Sodali, heute wird mal ein weiterer Kampf eröffnet und diesmal gegen Bluewin, womit Bluewin eigentlich gar nichts zu tun hat weil es den Chat von Bluewin betrifft.
Der Führungsstab desjenigen ist ja geprägt von Leuten mit massiven Minderwertigkeitskomplexen und fehlendem Reallife, welche ein Horde von Arschleckern anwarben welche vom IRC absolut keine Ahnung haben und sich ebenfalls als die grossen Macker aufspielen. Nun gut damit muss man leben und etwas dagegen machen kann man ja sowieso nicht, zum Glück schliesst ja der Chat ende Monat. Nichts desto trotz ist mir klar, dass Werbung in den Channels tabu ist (unklar ist eigentlich noch was Werbung ist und was nicht, aber bei Bluewin ist alles Werbung  und somit verboten) und klar ist auch dass gegen aktives Versenden von Spam in Queries vorgegangen wird. Dass aber selbst, wenn man passiv auf solche Nachrichten wie im vorherigen Posting reagiert und via Autoresponse eine URL postet finde ich es schon ein wenig dreist deswegen gleich einen Serverban zu verfügen. Denn derjenige der weinen ging, derjenige war es welcher mir ja die Muschi lecken wollte. Verkehrte Welt würde man meinen, jedoch gang und gäbe bei der Firma Bluewin doch das beste kommt ja erst noch.
Diejenigen mit den grössten Minderwertigkeitskomplexen welche bei Bluewin am Drücker sind, sind ja auch beim sogenannten Nachfolgeprojekt am Drücker (wie sollte es ja auch anders sein) und dort erzählen sie doch wirklich herum: Oh ja, wenn ein Serverban umgangen wird dann wird Bluewin einem den Internetvertrag einfach so kündigen können. Und du bist ganz böse, du hattest einen Clone im Chat und wenn nicht dann nutzt einer dein WLAN.
Gut, woher weiss diejenige Person dass ich ein WLAN benütze, benütze ich überhaupt eines? Benütze ich eines welches nicht abgesichert ist? Oder ist es gar mit einem WPA-PSK [TKIP] + WPA2-PSK [AES] Schlüssel gesichert?
Selbst wenn, es war kein Clone vorhanden. Ich hatte einen anderen Nicknamen ja, ich habe passiv eine URL als Antwort auf “Willst du meinen Schwanz lutschen” gesendet.
Aber glaubt Ihr wirklich dass Bluewin da auch nur eine rechtliche Grundlage dazu hat deswegen, respektive wegen dem Umgehen eines Serverbans jemandem den Internetanschluss zu kündigen? Meint ihr nicht dass Bluewin dabei massiv in Beweisnot kommen würde? Wie hat er den Ban umgangen? Hat er einfach den PC neugestartet weil er dachte es sei ein Fehler? Hat er es mutwillig gemacht mit einem Proxy oder ähnlichem?
Nun gut mir ist es eigentlich egal, ich komm sowieso wieder auf den Server ob mit oder ohne Serverban. Dazu gäbe es genug Möglichkeiten mit der Benützung desselben Provider, ja auch gibt es genügend andere Möglichkeiten wie zB Mobiles Internet um den Ban ganz “legal” zu umgehen.

Mfg

SumoSulsi

Sexy_Biest kaempft sich damit rum …

29. Juli 2009

Die harmlosen: (bis auf den Nick vielleicht)

<Amberman> Hallo du gefährliches Biest…
<stehtschnell_m> Hi suessi
<GR__m> w?
<joel> hoi
<tooHOT_m> w
<hot_m> luder?? nur hera mit :D
<Attraktiver_single_M> he baby
<aufgestellt_er> hallo du rassae-weib ….
<bad_____BOY> hallo luder
<bansai> hey süässi wiä gats?? bisch du au chli spitz???
<basler_> string a?
<borabora_m35> wieso bisch denn du es luder?
<boy24> hoi süessi bisch au spitz?
<cici> ciao sau
<mambo> ciao bella! mol lusch uf träffe….m, 35,j., schlank
<Kurt-m> hoi du heisses sxy biest heschzit und lust
<Stefan-m> hoi du ich hätt au gad zit und lust
<Stevey> hey, hesch lust ufen scharfe chat? :)
<TigER_BL> hallo sympathischi sexy luder…
<Ronny_81> adobtiersch mi weni dir bis hei noche laufe?
<seppetoni> Hey Ängeli, häts eigentli weh ta wod vom Himmel gfloge bisch?

Die einwenig gesteigerten:

<Stevey> hey, hesch lust ufen scharfe chat? :)
<albi_m> ey! bisch au scharf und hesch msn und e cam??? ;-)
<anonyM23_SG> Hey süässii, törfi ehrlich si zu dir? Ich bin uf dä suächi nachämä abentür, ich verwöhnä eifach gern frauä! I bi für fascht alles zha, also törfsch all dini fantasie usläbä! Hetsch interessä amänä abentür? Hey, kei hämmigä ich bissä nöd ich verwöhnä nur! Vom usxeh her wirsch nöd entoschä si!!! Bitte nöd bös werdä went kei interessä häsch!!! Und???
<Bud-Spencer> Hallo luscht uf en chatt mit einem dominantem mann!? :O)
<Claudio78> hola süsse . lust was geiles auf msn messenger zu sehen? ;-)
<diskret_M23_SG> Hallo hübschi Frau! Törfi ehrlich si zu Dir? Ich bin uf dä suächi nachämä abentür! Ich verwöhnä eifach unglaublich gern FRAUÄ!!! Ich bin für alles offä, also törfsch all dini fantasie usläbä! Hetsch interessä? Und hey, nur kei falschi Hämmigä, ich bissä nöd ich verwöhnä nur!!! Wenn nöd bis mir bitte nöd bös
<sweet-m> hey du…hesch luscht zum mr zualuaga?han cam:-)
<tomi> bisch füecht lady

Die mit finanziellen Intressen: (respektive die welche zahlen)

<Anime_BoSnA_m> hej du wotsch der geld verdiene 300 fr
<chuckNORRIS> meinsch chasch mich du leitste?
<KoRn_m_Single> agebot chani nid mache da ich nid viel geld han und für en erektion bruch ich e stund……..

Die ganz Traurigen:

<Amary> hey! bist du im Sex interessiert?
<adi_ch> wilsch min geile schwanz gseh
<boy-cam> hey wetsch luägä wimir ä dildo schiebä?
<boy-crazy> hey wosch gseh winis mir bim duschä machä ? cha dr laptop mit näh!
<goofy> hoi wixt du mir einen
<spydy> ich möcht a dire muschi lecke
<^salami^> analfisting
<SoloBoy_26_Lu> wotsch sex?
<swiss-boy> du muesch sicher wieder mol en richtig harte i der ine ha. den bisch wieder bedient für e wili. i het das grät….

Fazit:

Innert weniger Minuten war ich überhäuft mich solchen und anderen Angeboten, man hat kaum eine Möglichkeit gross zu reagieren oder auch weider Fenster zu schliessen. Würde man den normalen Java-Clienten, welcher auf den meisten Webseiten verwendet wird, verwendet wäre man wohl hofnungslos verloren. Doch was treibt Jungs, Männer und Opa’s dazu sowas zu schreiben? Die Verzweiflung, die Angst Jungfrau zu bleiben oder ganz einfach nur ihre pure Dummheit? Ich kann es mir nicht erklären und hoffe nur, dass es bald mal wieder Säbelzahntiger und T-Rex’s (was die Mehrzahl von T-Rex?) gibt.
Ansonsten bleibt mir nur zu sagen: Ey ihr lieben Notgeilen, Kranken und Psychophaten denkt ihr wirklich eine Frau mit normalem Verstand will euch zusehen wir ihr nen Dildo im Arsch habt? Oder will euch sagen dass sie ne kruste zwischen den Beinen hat? Wenn ihr noch eine oder vllt zwei funktionierende Hirnzellen habt dann überlegt doch wenigstens nur einmal ganz kurz.

Mfg

SumoSulsi

SumoSulsi in den Bergen…

28. Juli 2009

Gestern war es wieder einmal so weit, ich habe Ferien, es ist schönes Wetter und mich hat es mit dem Motorrad in die Berge gezogen.
Geplant waren 4 Pässe und 2 Seen, im Notfall hätte ich auch auf 3 Pässe und die beiden Seen reduzieren können um nicht “Alisa - Folge deinem Herzen” zu verpassen auf SF1. Um auch der Hitze des Tages zu entkommen wollte ich möglichst frühe losfahren, sprich aufstehen war um 4:15 und die Abfahrt sollte um 5:00 sein.
Mit rund 50 Minuten Verspätung ging es um 5:50 dann auch endlich los.

Meine XRV750 kurz vor dem Start

5:50 in der Früh, bereit zur Abfahrt

Die Fahrt führte mich durch das Turbenthal hinunter nach Rapperswil, über den Seedamm nach Pfäffikon und danach via Schindellegi in Richtung der Berge. Nach der ersten Stunde machte ich auch zugleich die erste kleine Pause um die Aussicht zu geniessen.

Aussicht die man einfach nur geniessen kann

Aussicht die man einfach nur geniessen kann

 Nach 5 oder 10 Minuten ging es auch schon weiter, immer tiefer in die Berge hinein und nur 30 Minuten später eröffnet sich dieser wundervolle Blick auf ein Bildniss welches nur die Natur so wundervoll und perfekt erschaffen kann.

Kann der Mensch etwas schöneres erschaffen?

Kann der Mensch etwas schöneres erschaffen?

 Doch ich konnte nicht den ganzen Tag an diesem Ort verbleiben und setzte meine Reise fort. Ich folgte der Gotthardstrasse und kam an Ortschaften wie Silenen, Intschi oder Göschenen vorbei bis ich endlich Andermatt erreichte. Zugleich änderte ich meine Richtung und folgte nun der Furkastrasse welche mich schlussendlich auf die Furkapasshöhe bringen sollte. Vorher machte ich aber zwischen Hospental und Zumdorf die erste grosse Pause, ich hatte Hunger.

Erste Hungerrast, 20 Minuten Pause

Erste Hungerrast, 20 Minuten Pause

Gestärkt und immernoch wohlauf ging es darauf eigentlich nur noch Bergauf, Kurve reihte sich an Kurve und durch mein frühes losfahren waren auch noch kaum Autos unterwegs. So erreichte ich nach Rekordzeit rund 3 Stunden später auch schon die Furkapasshöhe auf rund 2450 Meter Höhe.  Danach ging es auf der anderen Seite herunter bis nach Gletsch wo ich die Furkastrasse zu Gunsten des Grimselpasses verlassen habe. Einmal rechts abbiegen und es geht wieder hoch, sechs Haarnadelkurven und schon erreicht man den Totensee auf der Grimselpasshöhe. 

So wunderschön und doch so ein übler Name - Totensee

So wunderschön und doch so ein übler Name - Totensee

Eben habe ich Wikipedia kontaktiert über die Herkunft des Namens, doch noch spannend die Geschichte. Vor rund 800 Jahren wurden Soldaten des Heeres von Herzog Berchthold V von Zähringen in den See getrieben, vor 200 Jahren starben Soldaten von General Suworow und Napoleon und 2006 starben scheinbar alle Fische im See auf mysteriöse Art und Weise, lädt doch zum Baden ein.
Naja die Fahrt ging weiter, wieder aus den Bergen heraus und entlang des Brienzer- und Thunersees bis nach Thun für eine kleine Glacepause (man gönnt sich ja sonst nichts).

 

Was gibt es besseres als ein Magnum Almond?

Was gibt es besseres als ein Magnum Almond?

An der andere Seeseite ging es wieder in Richtung der Berge, der nächste Pass wartet bereits auf mich und somit biege ich auf die Sustenstrasse ein. Viele wundervolle Kurven, Ansichten und Überholmanöver später habe ich die Passhöhe überquert und erreiche nach der Talfahrt auch wieder die Gotthardstrasse auf welcher ich heute schon einmal unterwegs war. Auf der Rückfahrt machte ich mir Gedanken, soll ich direkt zurück auf dem Weg auf welchem ich gekommen bin oder doch noch den vierten Pass mitnehmen? Und nach wenigen Kilometern war es dann auch schon entschlossen und ich bog rechts weg auf die Klausenstrasse.
Der Klausenpass ist eine sehr schöne Strecke und vorallem von mir Zuhause aus schnell erreicht, die Strassen sind teilweise sehr eng und unübersichtlich und machen doch richtig viel Spass zu fahren. Aktuell wird sehr viel gebaut, erneuert und verbreitert was teilweise einwenig mühsam ist durch die ganzen Lichtsignale welche aufgestellt werden aber dafür ist nachher die Strasse auch wieder sicherer mit neuem Belag ohne Risse, Schlaglöcher und Abbröckelungen.
Die Schlussetappe über Glarus und schlussendlich teilweise über die Autobahn (mir tat schon so ziemlich alles weh), war ziemlich erdrückend. Die Sonneneinstrahlung wie auch die Temperatur waren um diese Zeit (3-4 Uhr Nachmittags) doch so ziemlich auf dem höchsten Punkt und ich öffnete alle Reissverschlüsse und Öffnungen in meiner Kleidung um nur einwenig den Luftzug spüren zu können welcher durch die Fahrt generiert wurde.
Um 16:10 erreichte ich schlussendlich wohlbehalten meinen Wohnsitz und pflegte meine Blesuren, Eis aufs Handgelenk, Beine und Po ruhigstellen und Hochlagern.

Mfg

SumoSulsi

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